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Welcher Laufschuh der richtige ist, entscheidet weniger die Marke als du selbst: wie du läufst, wie oft, auf welchem Untergrund und mit welchem Ziel. Hier das Wichtigste in Kürze – und warum sich der Weg zu uns in den Laden lohnt.
Die meisten Läuferinnen und Läufer sind mit einem Neutralschuh am besten unterwegs. Ein Stabilschuh hat eine eingebaute Stütze, die den Fuß führt. Sie hilft vor allem, wenn du über die Ferse aufsetzt und der Fuß dabei deutlich nach innen knickt – zum Beispiel bei Senk- oder Knick-Senkfuß oder bei X-Beinen. Wer über den Mittel- oder Vorfuß landet, braucht in der Regel keine Stütze.
Viel Dämpfung schont Gelenke, Sehnen und Muskeln auf Asphalt, bei langen Strecken und bei höherem Körpergewicht – und erleichtert Einsteigern den Start. Mehr ist aber nicht automatisch besser: Wer nur noch auf sehr weichen Sohlen läuft, fordert seine Fußmuskulatur kaum. Ein ausgewogener Schuh oder zwei Paar im Wechsel sind für viele die beste Lösung.
Die Sprengung ist der Höhenunterschied zwischen Ferse und Vorfuß. Eine höhere Sprengung kommt Fersenläufern entgegen, eine flache unterstützt das Laufen über den Mittel- oder Vorfuß. Wer auf eine deutlich flachere Sprengung wechselt, sollte das langsam angehen, damit sich Waden und Achillessehne daran gewöhnen.
Allrounder sind die Basis fürs tägliche Training. Stark gedämpfte Modelle eignen sich für lange Läufe und für alle, die ihre Gelenke schonen wollen. Wettkampfschuhe sind leicht und reaktiv, oft mit Platte in der Sohle, für schnelle Einheiten und Rennen. Trailschuhe mit grobem Profil geben Halt auf Waldwegen und Pfaden im Schwarzwald – auf Asphalt nutzt sich ihre weiche, griffige Sohle aber schnell ab.
Bring deine alten Laufschuhe mit: Das Abriebbild der Sohle verrät viel über deinen Laufstil. Bei unserer Laufanalyse in Villingen und Bad Dürrheim vermessen wir deine Füße, schauen uns an, wie du aufsetzt und abrollst, und legen dir danach zwei, drei passende Modelle zum Probelaufen hin. Sie kostet 15 € – kaufst du danach Laufschuhe, Einlagen oder Zubehör, entfällt der Betrag. Mehr zur Laufanalyse ›
Als Richtwert 600 bis 1.000 Kilometer – je nach Körpergewicht, Untergrund und Modell. Fühlt sich die Dämpfung hart an oder ist die Sohle einseitig abgelaufen, wird es Zeit für ein neues Paar.
Laufschuhe meist eine halbe bis ganze Nummer größer als im Alltag. Vorne sollte etwa eine Daumenbreite Platz sein, weil der Fuß beim Laufen nach vorne rutscht und etwas anschwillt. Am besten nachmittags anprobieren.
Nicht den teuersten, aber den passenden. Wichtiger als der Preis sind Passform und eine Dämpfung, die zu deinem Gewicht und deiner Strecke passt.
Kurze Asphaltstücke sind kein Problem. Für regelmäßige Straßenläufe ist ein normaler Laufschuh besser – er hält dort länger und läuft sich angenehmer.
Komm vorbei oder ruf an – wir beraten dich gern in einer unserer Filialen.
Geschrieben vom Team Intersport Stähle · Stand Oktober 2026
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